Positive Bilanz zum Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag
40.000 Besucherinnen und Besucher in Essen
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Europas größter „Jugendhilfe-Gipfel“ ist am 20. Juni d. J. in Essen zu Ende gegangen. Rund 40.000 Besucherinnen und Besucher waren zum 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in die Messe und das CongressCenter gekommen. Drei Tage lang stand der zentrale Seismograf für alles, was Kinder und Jugendliche bewegt im Ruhrgebiet:
Essen als Mekka der Kinder- und Jugendhilfe – die Plattform für Initiativen, Innovationen, Impulse und Ideen rund um die „Generation Young“. Vom Sozialarbeiter im Jugendzentrum bis zur Lehrerin, vom Streetworker bis zur Jugendamtsleiterin – der DJHT war „Pflichttermin“ für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Der alle vier Jahre stattfindende „Jugendhilfe-Gipfel“ stand unter dem Motto „Gerechtes Aufwachsen ermöglichen!“ und beschäftigte sich mit den Themenschwerpunkten Bildung, Integration und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Über 400 Verbände, Organisationen, Institutionen und Behörden beteiligten sich im Rahmen des Fachkongresses und der Fachmesse am 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag. |
Als einen „kräftigen Schub und ein wichtiges Signal“ für die Kinder- und Jugendhilfe bewertete der Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, den Besuch des Bundespräsidenten Horst Köhler beim 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag. Mit dem symbolischen Akt des roten Band Durchschneidens eröffnete der Bundespräsident am 18. Juni d. J. die Fachmesse, den „Markt der Kinder- und Jugendhilfe“. Begleitet wurde er dabei und bei dem anschließenden Rundgang durch die Messehallen von Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen, dem Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, dem Oberbürgermeister der Stadt Essen Dr. Wolfgang Reiniger und dem Vorsitzenden der AGJ, Norbert Struck. Besucht wurden in der Halle 12 die Stände der Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit NRW, die mit der Literatur-Theater-Performance „Rosendinner“ aufwartete, und der gastgebenden Stadt des 13. DJHT, wo das Projekt „IQ trifft EQ“ vorgestellt wurde. In der Halle 11 ging der Rundgang dann weiter zum Stand des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, an dem Bundesministerin von der Leyen zu den Schwerpunktprojekten |
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„Nationales Zentrum Frühe Hilfen“ und „Mehrgenerationenhäuser“ ausführte. Zum Abschluss besuchte die politische Prominenz dann den Stand der AGJ. Dort präsentierte Norbert Struck die Arbeitsschwerpunkte der AGJ. Die Gäste trugen sich in das Gästebuch der AGJ ein und es gab ein Gastgeschenk für die Polit-Promis.
In seiner anschließenden Rede im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages rief Bundespräsident Horst Köhler zu mehr Rücksicht auf Familien und zu einer besseren Förderung von Kindern auf. Der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft dürfe nicht zerreißen. Die Familien müssten gestärkt, eine gute Bildung für alle ermöglicht sowie ein kinder- und jugendfreundliches Umfeld geschaffen werden, sagte der Bundespräsident. Die Rede des Bundespräsidenten können Sie hier nachlesen. Grußworte zur Eröffnung hielten Minister Armin Laschet sowie Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger.
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Weitere Informationen zum 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag Motto, Themenschwerpunkte, Ziele und Geschichte erhalten Sie hier.


